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MOLICARE Premium Mobile 5 Tropfen Gr.XL 14 St 29993153

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Produktbeschreibung

Das Zusammenspiel von höchster Qualität und innovativen Eigenschaftenmacht MoliCare® Premium Mobile zur ersten Wahl beileichter bis schwerster Inkontinenz. Sehen Sie selbst, warum Sie sichin jeder Situation auf MoliCare® Premium Mobile verlassen können.

  • Einfach wie normale Unterwäsche in der Anwendung.
  • Besonders diskret dank weicher, geräuscharmer Materialienund perfekter Passform.
  • Sicherer Auslaufschutz durch nässeabweisende Innenbündchen und leistungsstarken Saugkörper mit Nässeindikator,der den optimalen Wechselzeitpunkt anzeigt
  • Wird durch die unterwäscheähnliche Anmutung in der Regel auch von Demenzkranken akzeptiert.
  • Einfache und angenehme Handhabung.
  • Unterwäsche für Mann und Frau.
  • Besonders zuverlässig und diskret
Inkontinenz als gesellschaftliches TabuDie Kontrolle der Ausscheidung von Harn und Stuhl ist uns nicht mit der Natur gegeben. Sie wird konditioniert. Wir erlernen es als Kinder und sind stolz, wenn es uns gelingt.Es ist ein Ereignis in der Familie. In der Gesellschaft wird es mit dem Älterwerden zu einer unausgesprochenen Bedingung.In allen Kulturen sind Tabus bekannt und häufig dreht es sich um Bereiche der menschlichen biologischen Existenz: Tod, Krankheit, Behinderung, Menstruation oder dieAusscheidungen. Entsprechend wird das Krankheitssymptom der Inkontinenz im gesellschaftlichen Zusammenleben gemieden. Trotz aller intensiven Aufklärungsbemühungenvon Urologen, Gynäkologen, Fachverbänden und der in diesem Bereich tätigen Industrie ist es noch immer ein Tabuthema. Ist man betroffen, entwickelt sichScham über das eigene Unvermögen, anstatt es als das wahrzunehmen, was es ist: eine Krankheit.Was bedeutet Inkontinenz für den Betroffenen?Eine Blasenschwäche ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Doch können die körperlichen und psychischen Auswirkungen die Lebensqualität der Betroffenen erheblichbeeinträchtigen. Aus Schamgefühl wird die Blasenschwäche von Betroffenen nicht selten verschwiegen. Pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte kennen die verschiedenenTaktiken, mit denen Inkontinenz versteckt werden soll.Das Unvermögen, die Blasenentleerung zu kontrollieren, wird von vielen Betroffenen als entwürdigend empfunden und verletzt das Selbstwertgefühl. Die Folge kann einsozialer Rückzug sein und zu Isolation und Beziehungsstörungen führen.Bei einem hohen Prozentsatz Betroffener ergibt sich infolge der Harninkontinenz eine Pflegebedürftigkeit. Die häusliche Pflege durch Angehörige stößt dann mit Auftretender Störung häufig an ihre Grenzen. Inkontinenz ist bei jedem zweitem Umzug in ein Pflegeheim der Grund. Harninkontinenz – ein viel schichtiger Leidenskomplex mit vielen Ursachen Man unterscheidet folgende Formen der Inkontinenz:Stress-/BelastungsinkontinenzUnfreiwilliger Urinverlust, der synchron mit körperlicher Belastung einhergeht (z. B. Hustenstoß, Niesen). Es liegt eine Störung der Speicherfunktion der Harnblase vor.DranginkontinenzUnfreiwilliger Urinverlust, der mit plötzlich auftreten-dem, nur schwer unterdrückbarem Harndrang ein-hergeht oder diesem unmittelbar vorausgeht. Es liegt eine Störungder Speicherfunktion der Harnblase vor.MischinkontinenzUnfreiwilliger Urinverlust, der sowohl im Zusammen-hang mit Harndrang als auch mit körper licher Belas tung auftritt. Es liegt eine Störung der Speicher-funk tion der Harnblasevor.Extraurethrale InkontinenzBeobachtbarer ständiger Urinverlust über andere Kanäle als die Harnröhre (z. B. Blasen-Scheiden-Fistel). Es liegt eine Störung der Speicher- und Entleerungs-funktion der Harnblasevor.Inkontinenz bei chronischer Harnretention (Überlaufinkontinenz)Unvollständige Blasenentleerung (Restharnbildung) mit und ohne freiwilligen Urinverlust. Es liegt eine Störung der Entleerungsfunktion vor.Unkategorisierbare InkontinenzBeobachtbarer unfreiwilliger Urinverlust, der auf Basis von Symptomen oder Befunden nicht eindeutig zuzuordnen ist.Erfolgversprechend: Beckenbodentraining bei Inkontinenz Die Kräftigung der Muskeln des Beckenbodens durch regelmäßiges Training ist eine erfolgversprechende Behandlung bei leichter bis mäßiger Stressinkontinenz.Wie Arm-, Bein- oder Bauchmuskeln lassen sich auch die Muskeln des Beckenbodens durch spezielle Übungen stärken. Sie bestehen aus sogenannter Skelettmuskulatur,die trainiert werden kann.Übung 1
  • Setzen Sie sich aufrecht auf einen Hocker.
  • Verlagern Sie Ihr Gewicht auf die Scheide (Männer auf das Schambein).
  • Atmen Sie langsam aus und spannen Sie die Muskeln des Beckenbodens kräftig an.
  • Zählen Sie mit! Wenn Sie bis 10 kommen, ist das sehr gut. 15 wäre ausgezeichnet!
Übung 2
  • Sie sitzen in lockerer Haltung, machen einen runden Rücken und drücken das Becken nach vorn.
  • Atmen Sie langsam aus und spannen Sie den Becken-boden an, indem Sie den Bereich zwischen Afterund Scheide (Männer den Bereich zwischen After und Hoden) fest zusammenpressen.
  • Halten Sie die Spannung so lange wie möglich. Zählen Sie mit!
  • Atmen Sie ein und lösen Sie die Spannung dabei.
Übung 3
  • Legen Sie sich auf den Rücken und stellen Sie die Füße hüftbreit auf. Spannen Sie das Gesäß fest an und heben Sie es allmählich vom Boden ab. Dabei langsam ausat-men, so dass sich Ihr Zwerchfell hebt.
  • Diese Bewegung wirkt zusammen mit der Bauch- und Rückenmuskulatur auf die Beckenbodenmuskulatur –der Beckenboden schließt sich.
  • Beim Einatmen senken Sie das Gesäß auf den Boden zurück und lösen die Spannung des Beckenbodens.
Daten und Fakten zum Vorkommen
  • Eine Inkontinenz kann sowohl die Harn- als auch die Stuhlausscheidung betreffen. Die Harninkontinenz ist die verbreiterte Form.
  • Frauen sind in der Regel öfter von Blasenschwäche betroffen als Männer. Formen unter denen Frauen insbesondere leiden sind die Stress-/Belastungsinkontinenzoder die Dranginkontinenz.
  • Männer aller Altersstufen sind hauptsächlich von der Dranginkontinenz betroffen. Bei älteren Männern ist die Form der überlaufinkontinenz durch eine gutartige Vergrößerung der Prostata kein Einzelfall.
  • Bei Senioren über 65 Jahren gilt die Harninkontinenz als eine der häufigsten Alterserkrankungen. In dieser Altersgruppe sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.
  • Die starke Altersabhängigkeit erklärt die überdurchschnittlich hohen Zahlen in Senioren- und Pflegeheimen. Schätzungsweise haben 80% der Heimbewohner einemehr oder weniger stark ausgeprägte Inkontinenz.
  • Leiden Betroffene zusätzlich an einer Demenzerkrankung, steigt diese Rate auf über 90% an.
  • Durch die zunehmende Lebenserwartung ist mit weiter steigenden Erkrankungszahlen zu rechnen.
Blasenschwäche bei Frauen In Balance bleiben trotz BlasenschwächeBlasenschwäche bei Männern Auch mit Inkontinenz das Leben aktivgenießenPflege von Betroffenen Wieder unbeschwert gemeinsam Zeit verbringenBildquellen: iStockphoto.com/Ridofranz, iStockphoto.com/Halfpoint, iStockphoto.com/AnnaNahabed, iStockphoto.com/jacoblund

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